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  Projection thermique
    Was ist thermisches Spritzen?

Thermisches Spritzen erlaubt die Beschichtung von Bauteilen mit unterschiedlichen Werkstoffen. Die Oberfläche erhält so spezielle Eigenschaften, die u.a. gegen verschiedene Verschleiß-, Korrosions- und Erosionsangriffe schützen.

Das Thermische Spritzen wurde 1912 in der Schweiz erfunden und wird heute in nahezu allen Industriezweigen eingesetzt, von der Luftfahrt und Medizintechnik über Maschinen- und Schwermaschinenbau bis zur Hüttentechnik.



Funktionsprinzip

Beim thermischen Spritzen werden feine Partikel des Beschichtungswerkstoffs in einen heißen Gasstrom injiziert, der mit Hilfe elektrischer Energie oder durch Brenngase erzeugt wird. Die Partikel werden mit hoher Geschwindigkeit auf den zu beschichtenden Grundwerkstoff geschleudert und dabei an- bzw. aufgeschmolzen. Es entsteht eine festhaftende, dichte und homogene Beschichtung.

Die am weitesten verbreiteten thermischen Spritzverfahren sind Flammspritzen, Lichtbogenspritzen, Plasmaspritzen, Hochgeschwindigkeits-Flammspritzen (HVOF) und Vakuum-Plasmaspritzen.

Durch die relativ niedrige Bauteiltemperatur während der Beschichtung treten keine Strukturveränderungen oder Bauteilverzüge auf.

Als Beschichtungswerkstoffe kommen Metalle, Karbide, Metall-Keramikverbunde und Oxide zum Einsatz. Damit können nahezu alle Oberflächenanforderungen vom Verschleiß-, Erosions- und Korrosionsschutz bis hin zur Herstellung spezieller elektrischer, thermischer oder definierter Reib/Gleit Eigenschaften erfüllt werden.


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